Beckenbodengymnastik / Inkontinenztraining

Beckenbodenschwäche und Stressinkontinenz sind bei Frauen und bei Männern in fortgeschrittenem Alter weit verbreitet. Mit gezielten Übungen werden schwache Muskeln gestärkt und in vielen Fällen können die Betroffenen wieder beschwerdefrei ihren Alltag genießen.

Ebenfalls kann eine Beckenbodenschwäche durch Schwangerschaften entstehen. Die meisten Probleme der Beckenbodenmuskulatur entstehen durch dauerhafte Fehlbelastung, daher kommt es gehäuft nach vorangegangenen Schwangerschaften und Geburten vor

Durch regelmäßige Beckenbodengymnastik lernt man, diese Muskeln willentlich und isoliert anzuspannen und zu entspannen. Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Beckenbodengymnastik ist die richtige Atemtechnik. In der Beckenbodengymnastik wird all das geübt. Wir beginnen in den Körper zu hören, unseren Beckenboden und die Atmung zu erspüren, um dann gezielt den Beckenboden zu kräftigen. Ein Erfolg ist häufig schon nach einigen Wochen zu spüren. Außerdem wirkt sich die Beckenbodengymnastik auch auf den Rest des Körpers aus. Verschiedenen Körperwahrnehmungs- und Entspannungsübungen lassen jede Stunde angenehm ausklingen.

Übungen die in den Alltag mitgenommen werden können ergänzen die Übungsstunden: Es werden Bauch- und Rückenmuskulatur gekräftigt, aber auch auf Alltagsbewegungen wie z. B. rückenschonendes Bücken und Tragen eingegangen. Rückenschmerzen können gelindert werden, die ganze Körperhaltung gewinnt an Spannkraft. Der gestärkte Beckenboden gibt nicht nur der Blase wieder neuen Halt, sondern gleich dem ganzen Menschen.